Tiroler Rodel-Duo knapp vor dem absoluten Sieg
Sport
Donnerstag, den 04. Februar 2016 um 09:56 Uhr

skaliert_-_002_penz_fischler_c_rvDie Plätze zwei und drei scheinen Peter Penz und Georg Fischler in der heurigen Saison für sich reserviert zu haben. Das Rodlerduo mischt im Weltcup stets an der Spitze mit.

 

Nahtlos an ihre gute Form des Vorjahres knüpfen Peter Penz und Georg Fischler an. Dem gelungenen Weltcup-Auftakt in Igls mit Platz zwei im November folgte die selbe Platzierung in Lake Placid Anfang Dezember. In Park City mussten sich die Tiroler Sportler mit Platz drei begnügen, schneller rodelten sie kurz vor Weihnachten in Calgary und belegten den zweiten Rang. Auch im neuen Jahr sind die Kufen gut geschliffen: Platz drei Anfang Jänner in Sigulda und in Oberhof war wieder von Penz/Fischler belegt.

Auch bei den Staats- und Landesmeisterschaften in Igls wurden Peter Penz und Georg Fischler ihrer Favoritenrolle bei den Doppelsitzern gerecht: die Vize-Welt- und Europameister fuhren Ende Dezember ihren sechsten Staatsmeistertitel ein und wurden Tiroler Meister. „Für uns ist die Meisterschaft eine willkommene Formüberprüfung, wir haben die letzten Tage in Igls für die Materialoptimierung genutzt und blicken mit Vorfreude und Zuversicht nach vorne“, meinte Georg Fischler nach den erfolgreichen Rennen.

Auch beim neuen Spring-Bewerb, in Königssee preschten Penz/Fischler wieder aufs silberne Podest. Das innovative Format, das in lediglich einem Lauf mit fliegendem Star entschieden wird, feierte am 29. Jänner Premier und das Tiroler Rodel-Duo sicherte sich gleich die Vize-Meisterschaft. Weniger erfreulich verlief de Disziplinen-Bewerb in Königssee: ein Fahrfehler im ersten Lauf katapultierte Penz/Fischler auf Platz 19 und damit aus der Qualifikation. Peter Penz kommentiert danach: „Wir haben wie im gestrigen Sprint-Bewerb alles auf eine Karte gesetzt, punkto Abstimmung und Linie voll riskiert. Nur so hast du hier die Chance auf Edelmetall, gestern ist es aufgegangen, heute leider nicht. Klar sind wir enttäuscht, aber mit einer Medaille haben wir unser Minimalziel erreicht. Jetzt gilt der Focus der morgigen Team-Staffel, wir sind zwar lediglich Außenseiter, der bisherige WM-Verlauf zeigt aber, dass die Bahn für Überraschungen gut ist.“

 

Die nächsten Termine für das Rodel-Duo: 6./7.2. Sotchi Weltcup, 13./14.2. Altenberg Weltcup und Europameisterschaft, 20./21. 2. Altenberg Weltcup

 
 

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