Zu Besuch bei Romedi und der Natur
Kunst & Kultur
Montag, den 12. Dezember 2016 um 07:56 Uhr

Visualisierung_4Bei der Thaurer Romedikirche entsteht ein Besucherzentrum. Die Ausstellung präsentiert künftig die Vielfalt von Natur und Geschichte in der Region.

 

Dort, wo im Jahr 2014 ein Bauernhaus abbrannte, entsteht neben der Romedikirche in Thaur ein Besucherzentrum für die Burgruine Thaur und den Naturpark Karwendel. Auf Antrag von LHStvin Ingrid Felipe und LRin Beate Palfrader unterstützt das Land Tirol dieses Projekt mit insgesamt 150.000 Euro, davon kommen 90.000 aus dem Kultur- und 60.000 aus dem Naturschutz-Budget. Die beiden Landesrätinnen heben die wichtige Zusammenarbeit zwischen Kultur- und Naturschutz hervor, in der sie Vorbildwirkung für viele andere noch kommende Projekte sehen.

Ein Teil der Ausstellungsfläche wird für den Naturpark Karwendel, ein anderer Teil für die restaurierte Burgruine Thaur zur Verfügung stehen. „Ein Teil der Ausstellungsfläche wird dem Thema Eulen gewidmet, da mehrere europaweit bedeutende Arten wie Wald-, Raufuß- und Sperlingskauz in den angrenzenden Wäldern des Naturparks vorkommen“, berichtet LHStvin Felipe. Kulturlandesrätin Palfrader erläutert den Schwerpunkt der Dauerausstellung: „Hier werden gleichzeitig die hervorragend restaurierte Burgruine Thaur und die archäologische Grabung am Kiechlberg mit den dort restaurierten Überresten einer Burganlage dokumentiert. So ermöglichen wir den Besucherinnen und Besuchern den Blick auf ein außergewöhnliches Kapitel der Geschichte des Tiroler Mittelalters.“

Naturpark-Geschäftsführer Hermann Sonntag berichtet, dass der vom Naturpark betreute Ausstellungsteil eine wichtige Ergänzung des bereits bestehenden Bildungsangebots beim Naturparkhaus Hinterriß, auf der Umbrüggler Alm bei Innsbruck, am Eingang zum Naturpark in Hall und im Rahmen des vor kurzem genehmigten Interreg-Projekts bei der Außenstelle Scharnitz.  „Die geplante Ausstellung in enger Abstimmung mit der Gemeinde Thaur ist ein weiterer wesentlicher Puzzlestein im Gesamtbild unserer Besucherinfrastruktur rund um den Naturpark Karwendel. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Vorhaben dank der Unterstützung aus dem Tiroler Naturschutzfonds 2017 realisieren können“ erklärt Hermann Sonntag, GF Naturpark Karwendel.

 

 
 

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