Regionale Verantwortung als Erfolgsfaktor
Tirol aktuell
Dienstag, den 18. Juli 2017 um 13:58 Uhr

_DSC0103_KopieÜber eine positive Bilanz kann sich die Raiffeisen Regionalbank Hall im Jahr 2016 freuen: das Kundengeschäftsvolumen ist auf 630 Millionen Euro gestiegen.

„Die Raiffeisen Regionalbank Hall in Tirol hat 2016 eine hervorragende Leistung erbracht“, fasst Aufsichtsratsvorsitzender Werner Schiffner bei der Generalversammlung im Juni die positive Entwicklung zusammen. Mit einer Bilanzsumme von knapp 350 Millionen Euro schreibe man eines der besten Ergebnisse, freut er sich über das im Vergleich zum Sektor überdurchschnittliche Wachstum, trotz schwieriger Bedingungen durch Niedrigszinspolitik und Regulierung.

 

Historische Momente

Rund 11.200 Privatkunden und 2.300 bedient die Raiffeisen Regionalbank Hall in einem Einzugsgebiet von gut 25.000 Einwohnern. Damit positioniert sich Hall als die sechstgröße Raiffeisen Bank in Tirol. „Wir stehen zu unserer regionalen und sozialen Verantwortung und zu unseren Filialen“, betont Schiffner. Mit der Einsetzung der beiden hauptberuflichen Vorstände im Jahr 2009 habe die Raiffeisen Regionalbank Hall einen wesentlichen Meilenstein gesetzt, heuer gibt es erneut einen historischen Moment: Mit der Milser Landwirtin Monika Mair ist erstmals eine Frau im Vorstand nominiert.

„2016 war ein Jahr der Veränderungen“, legt Schiffner den 1482 Mitgliedern weiter Rechnung ab. Für eine operative Restrukturierung wurde das erhoben, wo Einsparungen möglich sind und wie die Bankstellen optimiert werden können, Mitarbeiterstellen wurde verträglich abgebaut. Dafür wird der Immobilienbereich und die Versicherungsmaklerei verstärkt. „Das Geschäftsmodell wird weiter modernisiert, wobei wir natürlich zugleich den Genossenschaftsgedanken aufrechterhalten und auch weiterentwickeln“, so Schiffner. Besonders stolz ist die Bank auf die Eigenmittelquote von 15,62, die um rund 15 Millionen über den erforderlichen Erfordernissen liegt.

 

Kundennähe weiter ausbauen

 

Auch die beiden Vorstände Peter Grassl und Erich Plank zeigen sich sehr zufrieden über das Wirtschaftsjahr 2016. Das gesamte Geschäftsvolumen konnte um 53 Millionen auf 630 Millionen Euro gesteigert werden, wobei das gestiegene Kreditgeschäft ein wesentlicher Faktor für das Wachstum war, so Plank. „Nachhaltigkeit und Kontinuität in den Kundenbeziehungen spielen dabei eine zentrale Rolle“, erklären die beiden Direktoren. „Der Kunde von heute wünscht sich heute neben den raschen Entscheidungen auch eine langjährige, stabile Beziehung mit seinem Kundenbetreuer.“ Daher verbleibe der strategische Schwerpunkt auch 2017 auf der kontinuierlichen Verbesserung der Beratungs- und Servicequalität der Mitarbeiter.

 

 
 

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