Keine Bürgermeisterstichwahl in Hall
Hall in Tirol
Mittwoch, den 02. März 2016 um 13:33 Uhr

faserl_portraitKarl Faserl (FPÖ) und Amtsinhaberin Eva Maria Posch (ÖVP) haben sich auf ein Arbeitsübereinkommen geeinigt. Faserl verzichtet  auf ein Antreten in der Stichwahl.

 

 

Keine Bürgermeisterstichwahl wird es am Sonntag, 13. März, in Hall geben. Karl Faserl von den Haller Freiheitlichen, der große Wahlsieger des letzten Sonntags, wird zu dieser Wahl nicht antreten. „Ich habe mich in intensiven Gesprächen mit Bgm. Eva Maria Posch darauf geeinigt, darauf zu verzichten“, erklärt Karl Faserl. Es sei dies zum „Wohle der Haller Bevölkerung“ geschehen, der man eine weitere Wahl ersparen wollen. Grund für diese Entscheidung sein ein mit der Volkspartei geschlossenes Arbeitsübereinkommen.  Mit diesem Schritt spare man nicht nur bei den Wahlkampfkosten, sondern vermeide auch Lagerdenken und "böses Blut", so Faserl. Es sei dies jedoch ein reines Arbeitsübereinkommen und keineswegs ein Koalitionspakt. Auch das Amt des Vizebürgermeisters sei nicht mitverhandelt worden, diesbezüglich werde er aber mit den anderen Fraktionen noch sprechen.

Rasche Einigung

"Ich habe bereits am Montag alle Listenführer zu Gesprächen eingeladen", bestätigt Eva Maria Posch. Mit den Freiheitlichen hätte es dann die größten Übereinstimmungen in den für sie wichtigen Zukunftsthemen KIndergarten Neu, Schulzentrum Neu und Verkehr gegeben. Überdies habe man bezüglich der Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Hall mit Faserl in den letzten sechs Jahren meist übereingestimmt. So wie bereits Faserl betont habe, handle es sich hier um ein Arbeitsübereinkommen. Sie wolle natürlich mit allen Fraktionen im Gemeinderat zusammenarbeiten und möchte diesbezüglich regelmäßige Fraktionstreffen abhalten.


 

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Eva Maria Posch und Karl Faserl haben sich auf ein Arbeitsübereinkommen für die nächsten sechs Jahre geeinigt.

 

 
 

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